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Der 10. Monat im Leben Ihres Babys

Sie sind mit Sicherheit erstaunt, wie schnell Ihr Baby manchmal krabbeln kann, denn dass können jetzt in diesem Alter fast alle Babys. Sitzen ist ebenfalls kein Problem mehr aber meist höchst langweilig, also wird Ihr Baby entweder auf allen Vieren unterwegs sein oder aber es hangelt sich wie ein Akrobat an den Möbeln entlang, bis es nicht mehr weiter kommt und dann sich rasch wieder in die Krabbelposition begibt, um an den gewünschten Gegenstand zu gelangen. Die tolle Bodenvase haben Sie bestimmt schon weggeräumt, der DVD-Player befindet sich nun auch im Schrank, Bodenpflanzen sind entweder ebenfalls verschwunden oder kindersicher gemacht worden. Es war ja auch zu schön für das Kind die gesamte Blumenerde aus der Yucca-Palme zu holen und auf dem Teppich zu verteilen, vielleicht hat das Baby sogar noch eine Geschmacksprobe genommen. Bestimmt waren Sie erstaunt, wie kreativ Ihr Baby sein konnte, wenn es darum ging, seine Neugier zu stillen.

Essen – Sprachentwicklung und mehr

Jetzt, da das Baby zuverlässig den Pinzettengriff, das Aufheben von Gegenständen mit Daumen und Zeigefinger, beherrscht, wird es bestimmt beim Essen nicht mehr ständig gefüttert, sondern darf kleine Gemüsestückchen, Obst, Brotstückchen oder anderes selbstständig essen. So manch ein kleines Menschlein besteht auch darauf, jetzt schon seinen eigenen Löffel zu haben, um damit im Essen auf dem Teller herumzumatschen. Auch wenn es für Sie mehr Arbeit bedeutet und manchmal recht unappetitlich aussieht, lassen Sie Ihr Baby diese Erfahrungen machen. Eine Wachstuchtischdecke unter dem Babystuhl ist hier sehr hilfreich. Teppichboden ist zwar sehr warm unter den Füßen, aber in der Babyessecke denkbar ungeeignet. So einige Baby sind in diesem Alter wahre Plappermäuler, sie brabbeln den ganzen Tag lustig vor sich hin. Das ist die Vorstufe zur Sprachentwicklung, Sie können diese unterstützen in dem Sie möglichst viel mit dem Baby sprechen und lassen Sie es dabei die unterschiedlichsten Varianten der Sprachmelodie erfahren. Ihr Baby hat auch schon herausgefunden, wie es sich anhört, wenn Sie böse sind und mit ihm schimpfen. Vielleicht quittiert es dies mit lautem Weinen und wird dabei das Gesichtchen so niedlich verziehen und Sie mit großen tränenverhangenen Augen anschauen, dass Sie ihm gar nicht mehr böse sein können. Bei der Sprache gegenüber dem Baby verwenden Sie bitte nicht die Babysprache, sondern sprechen Sie ganz normal mit ihm.

Wenn jetzt jemand winkt, dann kann Ihr Baby schon zurückwinken, es kann Luftküsschen verteilen, die Ärmchen hochrecken, wenn es auf den Arm will und sich verstecken und wieder hervorschauen. All das macht Spaß.

Der Trotz – Mama, ich will nicht!

Die eigentliche Trotzphase setzt jetzt noch nicht ein, aber Sie haben da eine kleine Persönlichkeit vor sich und die möchte jetzt nicht immer das was Sie wollen. Windeln wechseln kann zur Zerreißprobe werden, Anziehen ebenfalls und es grenzt manchmal an den Kampf mit einem neunköpfigen Drachen, wenn Sie versuchen das Kind in den Autositz zu setzen und festzuschnallen.

Ablenkung sind immer noch die besten Alternativen bei diesen Auseinandersetzungen und eine große Portion Geduld ihrerseits.

Tipps und Tricks

  • Ist wirklich alles kindersicher?
  • Sie brauchen Geduld bei manchen Aktivitäten, planen Sie ein Zeitpolster ein und lenken Sie das Kind ab
  • Sprechen Sie nicht in der Babysprache mit ihm, erklären Sie ihm ruhig was Sie gerade machen „So, wir putzen jetzt das Gemüse für das Mittagessen.“ etc.
  • Sorgen Sie in der Babyessecke für eine geeignete Unterlage
  • Eine Wachstuchtischdecke unter dem Babystuhl beim Essen ist eine gute Alternative
  • Geben Sie dem Baby ruhig einen Löffel beim Essen, auch wenn es matscht

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