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8. Monat: das Baby dreht sich

Das letzte Trimester der Schwangerschaft beginnt. Das Baby wie auch die Mutter stellen sich nun allmählich auf die Geburt ein. Der Körper der Mutter wird in den nächsten Wochen schon Übungswehen starten und das Baby dreht sich jetzt langsam in die richtige Geburtsposition.

Das Baby

Lag das Kind bisher immer mit dem Kopf nach oben oder drehte sich wild in der Gebärmutter herum, so ist der Platz jetzt deutlich eingeschränkt. Es bringt zu diesem Zeitpunkt immerhin schon bis zu 1600 Gramm auf die Waage. Das Baby wird sich nun schon mit dem Kopf nach unten in der Gebärmutter einstellen, wobei hier gesagt werden muss, dass einige Kinder sich noch recht lange drehen, und einige dennoch bis zur Geburt mit dem Kopf nach oben liegen oder gar quer liegen bleiben. Ob und, in welchen Fällen dann ein Kaiserschnitt erforderlich ist, wird letztendlich der Arzt entscheiden. Aber dafür ist jetzt noch nicht der Zeitpunkt gekommen. Käme das Kind jetzt zur Welt, hätte es gute Chancen auf ein normales Leben, wobei es selbstverständlich noch Unterstützung der Medizin benötigen würde.

Die Mutter

Das Schlafbedürfnis hat sich jetzt bei vielen Frauen deutlich erhöht, die Belastung des Bauches macht sich bemerkbar. Allerdings kennt das Baby die Tag/Nachtphasen noch nicht und wird häufig nachts die Mutter mit Turnübungen wachhalten. Einige Mütter bemerken mit Sicherheit jetzt, dass sich die Bauchdecke spannt und wieder entspannt, das sind die ersten Übungswehen, die die Gebärmutter jetzt zu trainieren beginnt. Durch das deutlich erhöhte Gewicht, werden die Venen nun stärker belastet. Es gilt also die Venen zum einen weiter zu trainieren und zu entlasten. Auch der Darm wird langsam träger, durch ausreichende Flüssigkeitszufuhr und eine ballaststoffreiche Ernährung können sie dem vorbeugen. Das Baby ist nun so groß, dass es die inneren Organe der Mutter verdrängt, so spüren viele Frauen jetzt eine Kurzatmigkeit, der verdrängte Magen kommt ihnen kleiner vor und sie haben weniger Hunger oder klagen nach den Mahlzeiten über ein Völlegefühl. Da hilft nur mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu essen. Pausen, sind jetzt ebenfalls für das psychische und physische Wohlbefinden ganz besonders wichtig. Auch wird die werdende Mutter jetzt besondere Zusprache vom Partner brauchen, da sie sich oft unattraktiv und schwerfällig findet. Wenn keine medizinischen Gründe dagegen sprechen, ist auch Sex erlaubt, wobei einige Frauen dazu nun keine Lust mehr haben, andere wiederum vermehrt. Auch Träume können jetzt eine Rolle spielen, oftmals träumen Frauen nun von der Geburt, es können schlimme wie auch schöne Träume sein, wichtig ist es das es jemanden gibt mit dem Sie darüber reden können!

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