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Jetzt ist Ihr Kind 24 Monate alt oder besser gesagt zwei Jahre alt

Der zweite Geburtstag, jetzt können Sie schon eine Geburtstagstorte mit Kerzen auf den Tisch stellen und Ihr Kind wird sogar versuchen die Kerzen selbst auszupusten. Auch wenn das mit dem Auspusten der Kerzen noch nicht ganz hingehauen hat, so andere Dinge klappen jetzt schon sehr gut. Laufen, rennen, Treppen hinauf- und hinuntergehen, dass dürfte für Ihren kleinen Liebling keine große Herausforderung mehr darstellen.

Weitere Highlights im Leben Ihres Zweijährigen

Die meisten Kinder sind jetzt schon dazu in der Lage kleine Sätze zu sprechen. Meist handelt es sich dabei um die Zweiwortsätze. Nina essen, Jonah trinken etwa so in der Art, auch der gesamte Wortschatz dürfte inzwischen gewachsen sein, neben Mama, Papa, Oma, Opa fallen bestimmt noch andere „wichtige“ Worte täglich mehrmals. Ein ganz beliebtes Wort, was immer wieder häufig vorkommen und Sie oftmals auch an den Rand der Verzweiflung bringen wird ist das Wort „NEIN“ und dies mit Bestimmtheit und Entschlossenheit. Aber so sind sie nun mal die Zweijährigen, mitten in der Trotzphase entsetzlich furchtbar und im nächsten Moment der Charmeur schlechthin. Denn neben Wut, Trotz und Frust, kann Ihr Kind auch unglaublich verschmust und charmant sein und ein kleiner Pausenclown. Da wird gesungen und getanzt, das kein Auge trocken bleibt.

Was Ihr Kind noch kann

Das Zweijährige kann jetzt schon sortieren und leicht abstrakte Handlungen verstehen und nachvollziehen. Es wird also verstehen, wenn Sie sagen, dass Sie jetzt gemeinsam einkaufen gehen. Ebenso kann es in einem Bild oder auch auf der Straße bestimmte Dinge erkennen und manchmal sogar benennen. Es findet dann die Katze, aber es kann noch nicht erkennen ob es eine schwarze oder weiße Katze ist. Auch stellt Ihr Kind jetzt eine Bezug zu seinem Geschlecht her, Mädchen verhalten sich typisch weiblich und ahmen das Frauenbild nach, wollen sich frisieren, schön machen und schminken. Jungs, ahmen das Männerbild nach und wollen arbeiten und handwerken wie der Vater, Großvater oder der Bauarbeiter am Straßenrand. Es ist allerdings nicht schlimm, wenn kleine Mädchen lieber mit Jungenspielzeug und kleine Jungs lieber mit Puppen spielen wollen.

Lassen Sie Ihr Kind seine Entdeckungsreise selbst machen, schließlich schätzen Sie es ja auch wenn Ihr Mann Ihnen bei der Hausarbeit hilft oder wenn er sich um das Kind kümmert. Wenn Ihr Kind das Wort „Warum“ schon sagen kann und auch dessen Bedeutung kennt, dann beginnt eine spannende Zeit. Sie werden nämlich recht häufig die Frage „Warum“ hören. „Komm wir gehen einkaufen!“ – „Warum?“ – „Zieh dir die Gummistiefel an!“ – „Warum?“. Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen, aber auch das ist normal, es muss ergründet werden warum es bestimmte Dinge gibt und warum diese gemacht werden müssen. Es kann sein, dass Ihr Kind nun keinen Mittagsschlaf mehr machen möchte, zwingen Sie es nicht dazu, Sie werden sehen, dass Ihr Kind mittags schläft, wenn es müde ist. So kann es durchaus vorkommen, dass Ihr Kind vor fünf Minuten noch mit den Bausteinen spielte und jetzt mit den Bausteinen in der Hand auf dem Teppich liegt und schläft oder auch im Hundekörbchen. Regen Sie sich nicht darüber auf, machen Sie statt dessen ein schönes Erinnerungsfoto.

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