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Das Baby im 4. Monat

Atmen Sie auf, die Nächte werden jetzt mit Sicherheit länger und ruhiger, wenn Sie stillen, dann kann es jetzt gut sein, dass das Baby zwar mehr Appetit hat, aber auch zu den Mahlzeiten mehr trinkt. Im Übrigen kann das auch bei Flaschenkindern so sein, sollten Sie immer noch häufiger füttern müssen, ist das noch kein Grund zur Sorge auch jedes Baby ist anders und mit keinem anderen Baby vergleichbar. Vergleiche mit anderen Babys gleichen Alters, sollten Sie sowieso unterlassen, einige Babys entwickeln sich schneller andere langsamer. Das ist absolut kein Grund zur Sorge, sollten Sie dennoch unsicher sein, fragen Sie den Kinderarzt oder Ihre Hebamme.

Die Aufmerksamkeit wächst

Nun sind nicht nur Sie interessant für das Baby, mehr und mehr reagiert es auf Ansprache von anderen Personen, gerade zu den Fütterungszeiten kann das schon mal eine Nervenprobe werden. Das Baby lässt sich sehr leicht und auch sehr gerne ablenken, Sie sollten also für Ruhe sorgen und sich zum Stillen oder Fläschchen geben zurückziehen. Auch das Wickeln kann so langsam ein kleiner Kraftakt werden, denn das Baby wird nun nicht mehr stillliegen und sich die Windeln wechseln lassen. Vielleicht schafft es sogar schon, sich vom Bauch auf den Rücken oder vom Rücken auf den Bauch zu drehen. Auf keinen Fall sollten Sie das Baby unbeaufsichtigt auf dem Wickeltisch liegen lassen! Sollte Ihr Baby das noch nicht können oder vielleicht auch noch nicht wollen, können Sie es dazu animieren, indem Sie ein Spielzeug hinhalten. Versuchen Sie das immer wieder mal auf spielerische Art und Weise, irgendwann schafft es die Drehung. Und dann ist Freude angesagt.

Den Speiseplan ändern?

Eigentlich könnten Sie jetzt, wenn das Baby gut entwickelt, ist vorsichtig und langsam mit der sogenannten Beikost starten. Allerdings raten Kinderärzte, Hebammen und auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) davon ab, Babys vor dem 6. Monat mit Beikost zu füttern. Stillen ist nach wie vor das Beste für Ihr Baby oder auch eine auf das Alter des Babys abgestimmte Flaschennahrung. Sollten Sie dennoch beifüttern wollen, so eignen sich dafür pürierte Gemüse, wie zum Beispiel Möhren, diese werden für das Baby allerdings ohne Gewürze gekocht, auch geeignet sind fertige Babybreie, die es zur Zubereitung für zu Hause oder fertig im Gläschen gibt. Auch so andere Dinge passieren jetzt mit dem Baby, hat es bisher noch freudig und freundlich auf alle fremden Menschen reagiert, so kann es jetzt vorkommen, dass das erste Fremdeln einsetzt. Vertraute Gesichter sind ihm lieber als fremde. Auch ist das Baby jetzt dazu in der Lage sich für einige Minuten mit sich selbst zu beschäftigen, da wird Spielzeug in den Mund gesteckt, die Hände oder Füße, irgendwelche Dinge im Raum betrachtet oder das eigene Spiegelbild angelächelt und angebrabbelt. Hier gibt es ebenfalls Unterschiede manche Kinder können sich länger und andere weniger lang beschäftigen, all das ist normal. In seiner Umgebung mag das Baby es bunt, sorgen Sie für Abwechslung und Anregung.

Tipps und Tricks

  • Dem Baby helfen sich selbst zu drehen – Spielzeuge als Lockmittel
  • Für Ruhe sorgen beim Füttern
  • Für bunte Anregungen in der Babyumgebung sorgen
  • Vertraute Gesichter sind dem Baby sympathischer
  • Es kann eventuell mit Beikost (pürierte Möhren oder Brei) begonnen werden

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