6. Monat: Papa! Das Baby bewegt sich

Der Bauch ist nun deutlich gerundet. Oft sind auch von außen die Bewegungen des Kindes zu sehen. Mal ist der Bauch an einer Seite fast verschwunden und dann wiederum zeigen sich „Beulen“, die Händchen oder die Füßchen drücken dagegen. Die Entwicklungsarbeit des Fötus ist nun im Groben abgeschlossen, nun geht es an die Feinarbeit. Die Mutter fühlt sich zu der Zeit wohl, auch wenn der Bauch sie nun schon langsam an manchen Bewegungen hindert.

Das Baby

Im 6. Monat also zwischen der 21. und 24. Schwangerschaftswoche werden die Anlagen für die Milchzähne ausgebildet. Bei den Mädchen entwickelt sich die Scheide, Eierstöcke mit Eizellen sind bereits vorhanden. Leber und Milz beginnen nun damit weiße Blutkörperchen zu bilden, die Lunge fängt an Lungenbläschen zu produzieren. Das Herz schlägt rund 150 mal pro Minute und befördert so täglich 100 Liter Blut durch den kleinen Körper. Es schlägt so laut, dass der Herzschlag wenn man das Ohr auf die Bauchdecke der Mutter legt deutlich zu hören ist. Das Baby selbst kann nun auch gut hören und es empfindet die Körpergeräusche der Mutter als beruhigend, Außengeräusche können auch als beruhigend empfunden werden, aber auch als unangenehm. Dies wird dann von dem Baby oftmals mit wilden Protestbewegungen quittiert. Aber auch einen Schluckauf kann das Baby schon mal haben, manche Mütter finden das lustig anderen ist das unangenehm. Ab jetzt wird das Kind monatlich deutlich an Gewicht zulegen, so wiegt es gegen Ende des sechsten Monats etwa 700 g.

Die Mutter

Auf der Waage zeigt sich nun ein deutliches Plus von mehreren Kilos, allerdings sollten es nicht mehr als 10 kg sein, die die Mutter jetzt zugenommen hat. So langsam stellen sich auch andere Beschwerden ein, Wadenkrämpfe können die Mutter plagen, das Kind kann auf der Blase liegen oder gerne eine andere Position einnehmen, die der Mutter unangenehm ist. Gegen die Wadenkrämpfe kann Magnesium eingenommen werden, jedoch nach Rücksprache mit dem Arzt. So manch eine Frau ist jetzt auch von Hämorriden geplagt, dagegen hilft eine ballaststoffreiche Ernährung. Nach wie vor gilt mittags wenn möglich Ruhen und so oft es geht auch die Beine hochlegen. Es ist jetzt ebenfalls langsam an der Zeit einen Kurs für Schwangerschaftsgymnastik und Geburtsvorbereitung gemeinsam mit dem Partner zu belegen. Die Suche nach der geeigneten Klinik darf nun ebenfalls beginnen. Von Schuhen mit hohen Absätzen sollten Sie sich nun erst einmal verabschieden, eben falls kann es sich günstig auswirken nun Stützstrümpfe zu tragen, sie entlasten die Venen.

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