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2. Monat: die werdende Mutter spürt das Kind

Im 2. Monat der Schwangerschaft werden die meisten Frauen wissen, dass ein neues Leben in ihnen heranwächst. Einige werden sich vielleicht einen Schwangerschaftstest in der Apotheke besorgt haben und einige waren bei ihrem Gynäkologen und haben dort die frohe Botschaft erhalten. Die erste Ultraschallaufnahme wird wohl nur ein dunkles, undefinierbares Masse zeigen, aber hier ist in der fünften Woche schon ein winziges fertiges Menschlein angelegt.

Das Wachstum des Babys

In der fünften Schwangerschaftswoche, also kurz nachdem die Periode ausgeblieben ist, sind bei dem Baby bereits Arme und Beine als zarte Knospen angelegt. Wenige Tage später sind sie komplett erkennbar, danach entstehen sogar schon die Fingerchen. Das kleine Herzchen schlägt bereits, was im Ultraschall manchmal schon zu erkennen ist. Sicher sehen kann man den Herzschlag in der achten Schwangerschaftswoche per Ultraschall. Zu diesem Zeitpunkt ist das Baby etwa 10 Gramm schwer bei einer Länge von drei bis vier Zentimetern.

Was die Mutter erlebt

Einige Frauen haben das Gefühl, dass ihre Gefühle Achterbahn fahren, sie fühlen sich in die Pubertät zurückversetzt. Zu Tode betrübt und im nächsten Moment himmelhoch jauchzend. Dieses Gefühlschaos entsteht durch die hormonelle Umstellung, die jetzt im weiblichen Körper rasant vor sich geht. Es ist völlig normal und kein Grund zur Besorgnis, spätestens im dritten oder vierten Monat ist wieder alles normal. Ruhe und Gelassenheit vom Partner sind jetzt die besten Mittel dagegen. Sollte die werdende Mutter nun häufiger müde sein, sollte sie nach Möglichkeit dem nachgeben und sich etwas hinlegen. Auch die morgendliche Übelkeit plagt viele Schwangere in dieser Zeit noch, ein immer noch bewährtes Mittel dagegen ist auf dem Nachttisch einen Tee und ein paar trockene Kekse stehen zu haben und dies morgens noch vor dem Aufstehen zu sich zu nehmen. Der Arzt muss nur aufgesucht werden, wenn die Übelkeit sehr stark ist, auf keinen Fall sollte die werdende Mutter zu Medikamenten greifen. Die Schwangerschaft ist jetzt noch nicht sichtbar, jedoch können bei einigen Frauen in diesem frühen Stadium schon die Hosen oder Röcke im Bund spannen. Viele Frauen klagen auch über empfindliche und spannende Brüste. Auch auf das Liebesleben kann sich die Schwangerschaft auswirken, einige Frauen verspüren einen Anstieg der Libido bei anderen nimmt sie ab, alles ist als durchaus normal anzusehen. Beim Frauenarzt erhält die Frau nun einen Mutterpass in dem alle Befunde, sowie die letzte Periode und der vermutliche Entbindungstermin eingetragen werden. Berufstätige Frauen sollten dem Arbeitgeber nun ein Attest über die festgestellte Schwangerschaft vorlegen.

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